Donnerstag, 06 September 2018 09:47

Gefahr durch Vibrationen

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Gefahr durch Vibrationen Gefahr durch Vibrationen ©UniCarriers

Vibrationen, die man physikalisch gesehen auch als Schwingungen bezeichnet, haben eine enorme Auswirkung auf die Gesundheit des Staplerfahrers. Und zwar so stark, dass es auch hierfür eine im Jahr 2002 erlassene, für alle EU-Mitgliedsstaaten verpflichtende Richtlinie gibt.

Die EU-Richtlinie 2002/44/EG wurde in Deutschland umgesetzt unter dem Namen "Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch Lärm und Vibrationen". Denn diese können bei einer dauerhaften Belastung zu verschiedenen, auch chronischen Beschwerden führen. Insbesondere Staplerfahrer, die nicht nur punktuell das Arbeitsgerät benutzen, sondern viele Stunden in ihm verbringen, sind dabei einem größeren Risiko ausgesetzt. Die Art der Beschwerden kann von krankhaften Veränderungen der Knochen und Gelenke, Nervenschädigungen bis hin zu schwerwiegenderen Schäden an Bandscheibe und/oder Wirbelsäule führen.

Ganzkörperschwingungen, wie Staplerfahrer ihnen ausgesetzt sind, gehen von fahrbaren Arbeitsmaschinen aus und gelangen durch vibrierende Stand- oder Sitzflächen über die Füße oder das Gesäß in den Körper. Die tägliche, maximal zulässige Einzelvibration darf, so die Richtlinie, nicht mehr als 0,5m/s² (Beschleunigungseinheit) betragen. Um einen Vergleich zu schaffen: Bereits ab 0,08 m/s²  sind Vibrationen gut spürbar. Die Vibrationsbelastung hängt dabei ab von Frequenz, Stärke der Schwingungen und der Dauer ihrer Einwirkung.

Vibrationen entstehen schon durch Motorbetrieb, am spürbarsten werden sie durch Unwuchten während des Fahrens. Je ebener der Untergrund, desto geringer die Vibration. Aber auch durch das Bewegen des Mastes werden über das starre Mastgerüst Vibrationen übertragen, noch stärker unter Beladung. Höhere Geschwindigkeiten verursachen stärkere Vibrationen als geringere.

An starren Bauteilen wie Motor, Bereifung oder Mast kann der Hersteller nichts ändern. Um Vibrationen so gut wie möglich zu reduzieren, können technische Maßnahmen ergriffen werden. Gerade auf unebenen Fahrwegen wie sie oft im Außenbereich zu finden sind, beim Übergang auf Rampen, Verladebrücken oder auf Hallenübergängen können z.B. eine aufgehängte und nicht starr mit dem Chassis verbundene Fahrerkabine, aufgehängte Antriebsstränge (im Fall von Dieselstaplern) oder so dicht wie möglich am Chassis befindliche Maste, die wenig Spielraum lassen, Vibrationen stark verringern. Auch der Qualität und Dämpfung des Fahrersitzes kommt enorme Bedeutung zu. Allerdings muss immer darauf geachtet werden, dass die Dämpfungseigenschaften des Fahrersitzes auf den jeweiligen Benutzer eingestellt sind. Eine Reduktion der Fahrgeschwindigkeit kann sich ebenfalls als sehr effektiv erweisen. Der Betrieb sollte seiner Aufsichtspflicht nachkommen und Verkehrswege sorgfältig warten, um sie vor möglichen Unebenheiten zu schützen.

Unser Partner UniCarriers legt viel Wert auf Ergonomie und Fahrersicherheit. So trägt der gekapselte Fahrerplatz zu einer Verringerung von Vibrationen und somit mehr Fahrkomfort bei. Das 4-Punkt-Stoßdämpfersystem macht den Unterschied.

Gern informieren wir Sie auf unserem Betriebsgelände in Stelle bei Hamburg über die vielen Vorteile unserer UniCarriers-Flotte. Unsere Servicemitarbeiter sind jederzeit für Sie da.  

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